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E-Zigaretten: Genuss mit unklaren Risiken

Mai09
2012
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Trotz der radikalen Warnungen der Bundesländer werden E-Zigaretten immer beliebter und die Zahl steigt stetig an. Die Konsumenten schätzen, dass die elektronische Alternative nicht riecht und dass weniger Schadstoffe enthalten sein sollen. Trotz der Behauptungen warnen Experten vor unklaren gesundheitlichen Risiken. Weiterhin ist die rechtliche Einordnung immer noch nicht abschließend geklärt.

Aktuelle Zahlen der Umfrage des E-Zigaretten Herstellers Red Kiwi nach konsumieren 1,2 Millionen Menschen in Deutschland die beliebten E-Zigaretten und bestellen diese überwiegend über das Internet. Durch den variierenden Nicotin-Gehalt in den Liquids kann die elektronische Zigarette auch zur Rauchentwöhnung eingesetzt werden.

Der Genuss ist allerdings mit unklaren Risiken behaftet, da sowohl die genaue Zusammensetzung der Flüssigkeiten als auch die potenziellen Risiken des elektronischen Dampfes nicht bekannt sind. Bisher ist ein Verbot noch nicht ausgesprochen worden.

Kontrollen fehlen

Im Genuss sind die Menschen sehr schnell, allerdings sollten die fehlenden Qualitätsprüfungen bedacht werden. Der Vertrieb erfolgt überwiegend über das Internet, wodurch der Markt sehr unübersichtlich wird. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) rät daher vom Konsum der E-Zigaretten ab. Im Dezember 2011 warnte die Direktorin Professor Dr. Elisabeth Pott, dass der Konsum mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist und die Liquide häufig neben dem Suchtstoff Nicotin auch noch andere gesundheitsschädigende Substanzen enthalten.

Aufgrund der fehlenden Kontrollen und Standards ist unklar, wie der Vertrieb rechtlich einzustufen ist. Die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens warnte im Dezember 2011 vor dem Konsum und rief dazu auf, dass besonders nicotinhaltige Liquids nur mit einer arzneimittelrechtlichen Zulassung in den Verkehr gebracht werden dürften.

Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht bestätigte nach einer Klage des Verbands der E-Zigaretten Hersteller am 16.01.2012 die Rechtsauffassung des Ministeriums. Das Gericht hat entschieden, dass die Entscheidung, ob es sich bei den E-Zigaretten im Sinne des Arzneimittelgesetzes um Arzneimittel oder um Genussmittel handelt, der jeweiligen Landesgesundheitsbehörde obliegt.

Einstweilige Anordnung des Oberwaltungsgerichtes

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hat nun eine einstweilige Anordnung herausgegeben. In dem unanfechtbaren Beschluss heißt es, dass E-Zigaretten keinen therapeutischen Zweck haben und somit nicht als Arzneimittel zählen. Dem Land Nornrhein-Westfalen ist es untersagt, vor dem Verkauf der elektronischen Zigaretten und deren Liquids mit der Begründung zu warnen, dass diese illegal wären.

Am 23.04.2012 wurde dieses in einem Eilverfahren des OVG entschieden. Steffens lässt sich davon nicht beeindrucken und setzt auf ein Hauptsacheverfahren, das vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht beantragt werden soll. Nicht nur das NRW-Ministerium und die Bundesregierung bewertet die nikotinhaltigen elektronische Zigaretten als Arzneimittel, denn fast die Hälfte der anderen Bundesländer teilt diese Auffassung.

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Diagnose des Burnout-Syndroms

Apr16
2012
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Psychische Erschöpfung

Quelle: R-K-B Altmann/ pixelio.de

Immer mehr Menschen in der heutigen Gesellschaft leiden unter dem Burnout-Syndrom. Der Betroffene fühlt sich bei dem Burnout-Syndrom ausgebrannt, ist seelisch und körperlich überfordert und kann nur noch eine stark verminderte Leistungsfähigkeit bringen.  Die Symptome für Burnout sind in der ICD-10 (Internationalen Klassifizierung der Erkrankungen) mit dem Diagnoseschlüssel Z73.0 erfasst. Fachärzte diagnostizieren anhand der Symptome der ICD, die in drei Kategorien eingeteilt sind:

  1. Emotionale Erschöpfung
  2. Depersonalisierung
  3. Erleben von Misserfolg

Diese Symptome treten sehr häufig in Kombination mit weiteren psychischen Erkrankungen oder Auffälligkeiten auf, daher darf die Diagnose ausschließlich von einem Facharzt gestellt werden.

Phasen des Burnout-Syndroms

Während der Studien und Untersuchungen rund um das Burnout-Syndrom haben Herbert Freudenberger und seinen Kollegin Gail North insgesamt 12 Phasen ausgemacht. Die Reihenfolge kann hierbei variieren und ist nicht festgelegt.

  • Der Betroffene hat den Dran, anderen und besonders sich selbst etwas zu beweisen.
  • Der Betroffene hat ein extremes Leistungsstreben, um besonders hohe Erwartungen zu erfüllen.
  • Der Betroffene überspielt bzw. übergeht innere Probleme und Konflikte.
  • Der Betroffene hat Zweifel am eigenen Wertesystem, ehemals wichtigen Dingen wie Hobbys oder auch Freunden.
  • Der Betroffene verleugnet entstehende Probleme, ist zunehmend intoleranter und geringschätzend gegenüber anderen.
  • Der Betroffene zieht sich zurück und reduziert soziale Kontakte bis auf ein Minimum.
  • Der Betroffene zeigt offensichtliche Verhaltensänderungen und hat ein fortschreitendes Gefühl der Wertlosigkeit. Oftmals werden Betroffene zunehmend ängstlicher.
  • Der Betroffene depersonalisiert durch den fortschreitenden Kontaktverlust und er erlebt das Leben als mechanistisch.
  • Der Betroffene fühlt sich innerlich leer und versucht dieses verzweifelt durch Überreaktionen zu überspielen wie zum Beispiel durch Sexualität, Essgewohnheiten, Alkohol und Drogen.
  • Der Betroffene leidet unter Depressionen die mit Symptomen wie Gleichgültigkeit, Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung und Perspektivlosigkeit verbunden sind.
  • Der Betroffene hat erste Selbstmordgedanken, um einen Ausweg aus der Situation zu finden. Hier besteht akute Gefahr des mentalen und psychischen Zusammenbruchs.
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Burnout-Syndrom

Mrz11
2012
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Das Burnout-Syndrom ist keine Erkrankung, allerdings ist es ein Problem bei der Lebensbewältigung. Der Betroffene kommt über einen schleichenden Prozess in einen Zustand emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit zum Endzustand. Dieses nennt man dann Burnout. Oftmals ist der Weg zum Endstadium geprägt von idealistischer Begeisterung, welche in frustrierenden Erlebnissen, Desillusionierung, Apathie, psychosomatischen Erkrankungen, Depressionen, Aggressivität und starker Suchtgefährdung umschlägt. Der Betroffene erleidet eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung, was aus beruflicher Überlastung resultiert. Hauptursache dafür ist Stress, der nicht bewältigt werden kann.

Bedeutung von Burnout in der Volkswirtschaft

Im Bereich der Management Wissenschaft ist das Burnout-Syndrom ein Führungsproblem und verursacht enorme Kosten. Diese existentielle Krise wird durch Stress verursacht, durch Übernahme von Aufgaben und Beförderungen, der die Führungskraft nicht gewachsen ist und somit auch nicht erfüllen kann. Es wird Anreizen wie Einkommen, Status und Macht gefolgt, die allerdings aufgrund von Sozialkompetenz oder Wissen nicht erfüllt werden können. Das Problem hierbei ist vorprogrammiert.

Voraussagbare Verhaltensweisen bei Burnout

Der Betroffene empfindet seine Arbeit nicht mehr als sinnvolle Aufgabe und sieht in dieser keine Herausforderung mehr. Betroffene eines Burnout-Syndroms machen andere für ihren Zustand verantwortlich und empfinden Dinge, die vorher keine Rolle spielten, als unangenehm und nervig, woraus Beschwerden resultieren. Für den Betroffenen ist kein fokussiertes Arbeiten mehr möglich und oftmals flüchten sie in Tagträume oder fangen unnötige Streitigkeiten an. Betroffene wirken arrogant oder auch distanziert.

Symptome des Burnout-Syndroms

Gemäß des Diagnoseschlüssels der ICD (Internationale Klassifizierung der Erkrankungen) wird Burnout als ein Zustand des Ausgebranntseins oder als ein Zustand totaler Erschöpfung mit Z73.0 definiert. Die Klassifizierung ordnet den Burnout als Problem bei der Bewältigung des Lebens ein, wodurch dieser eine Rahmen- oder Zusatzdiagnose ist und keine Behandlungsdiagnose. Aufgrund von Burnout kann keine Einweisung in ein Krankenhaus möglich.

Grundsätzlich kann man drei Symptome nennen:

1. Emotionale Erschöpfung

Die emotionale Erschöpfung resultiert aus übermäßigen Anstrengungen, die emotionaler oder physischer Natur sind. Bei dieser Stress-Dimension fühlen sich Betroffene oftmals wie folgt:

  • schwach
  • kraftlos
  • müde
  • matt
  • leicht reizbar
  • antriebslos

2. Depersonalisierung

Bei der Depersonalisierung reagieren die Betroffenen auf die Überbelastung durch Distanzaufbau zu Arbeitskollegen, Patienten, Schülern oder Kunden. Der Betroffene entwickelt eine zunehmende Gleichgültigkeit und teilweise zynischen Einstellung gegenüber diesen Personen. Man kann sagen, dass die Arbeit nur noch rein sachlich betrachtet wird und somit zur unpersönlichen Routine wird.

3. Erleben von Misserfolg

Betroffene empfinden trotz Überlastung häufig, dass sie nichts erreichen oder bewirken. Die ausbleibenden Erfolgserlebnisse fördern dieses. Die Anforderungen an den Betroffenen steigen qualitativ oder quantitativ und können nicht mehr bewältigt werden. Die eigene Leistung wird als zu gering eingeschätzt und als ineffizient oder ineffektiv gewertet. Betroffene verlieren den Glauben an den Sinn der eigenen Tätigkeit.

Das Burnout-Syndrom ist oftmals mit ernsthaften psychischen Erkrankungen verbunden, die nur von einem Facharzt diagnostiziert und behandelt werden dürfen.

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Diabetes mellitus-Allgemeine Informationen

Feb12
2012
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zuckerselbststest

Quelle: Michael Horn/ pixelio.de

Diabetes mellitus oder auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine Stoffwechselkrankheit mit dem Hauptsymptom „Ausscheidung von Zucker im Urin“. Hierbei handelt es sich um einen Sammelbegriff für unterschiedliche heterogene Störungen des Stoffwechsels, welche eine Überzuckerung des Blutes zur Folge haben. Eine wichtige Rolle spielt Insulin, das Hauptregelungshormon des Zuckerstoffwechsels.

Glykoseaufnahme und Speicherung als Glykogen

Der Verdauungsapparat baut Kohlenhydrate bei der Nahrungsaufnahme zu Traubenzucker ab. Über die Darmwand wird dieser dann ins Blut aufgenommen und wird im gesamten Körper verteilt. Die Bauchspeicheldrüse produziert das Hormon Insulin, welches für den Transport von Glykose in das Zellinnnere als auch  zur Speicherung von Glykogen in der Leber und Muskelzellen verantwortlich ist. Weiterhin hemmt es die Zuckerneubildung, wenn dieses erforderlich ist, dadurch wird der Blutzuckerspiegel in etwa konstant gehalten.

Wird nun nicht mehr genug oder gar kein Insulin mehr produziert, fehlt die Aufnahme und die Hemmung der Zuckerneubildung, was zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel beim Diabetiker führt.

Diabetes-Typen seit 1998

  • Typ-1-Diabetes mellitus

Absoluter Insulinmangel durch Zerstörung der Betazellen der Langerhans-Inseln des Pankreas

  • Typ 1a: Autoimmunkrankheit
  • Typ 1b: idiopatisch (Ursache unklar)
  • Typ-2-Diabetes mellitus

Unterschiedliche Kombination von Insulinresistenz, Hyperinsulinismus, relativer Insulinmangel, Sekretionsstörung

  • Typ 2a: ohne Adipositas
  • Typ 2b: mit Adipositas (Fettleibigkeit)

Verbreitung von Diabetes mellitus

Es ist erwiesen, dass Diabetes mellitus in den sozialen Schichten nicht gleich häufig vorkommt. Oftmals sind Menschen aus der sozialen Unterschicht eher betroffen als aus der Mittel- bzw. Oberschicht. Man kann von einer weltweiten Massenerkrankung sprechen.

  • 1980 = 153 Millionen Menschen
  • 2000 = 150 Millionen Menschen
  • 2006 = 246 Millionen Menschen
  • 2010 = 285 Millionen Menschen

Diagnose von Diabetes mellitus

Um Diabetes mellitus zu diagnostizieren müssen mindestens zwei Blutproben mit einem definiert höherem Blutzucker oder aber ein pathologischer oraler Glukosetoleranztest vorliegen. Die Messung sollte zeitnah zur Blutentnahme erfolgen.

Übersicht der Folgeerkrankungen

In Verbindung mit Diabetes mellitus treten häufig Folgeerkrankungen auf.

  • Schädigung der großen und kleinen Blutgefäße
  • Nervenschädigungen (Periphere Ployneuropathie, Autonome Neuropathie)
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Schultersteife
  • Augenschäden
  • Nierenschädigungen
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Mund- und Zahnfleischprobleme
  • Krebs
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Stevia als neues Süßungsmittel

Feb08
2012
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stevia

Quelle: Sigrid Rossmann/pixelio.de

Stevia ist ein Stoffgemisch, was aus der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen wird. Das Stoffgemisch besteht aus Diterpenglycosid, Rebaudiosid A und sieben bis zehn weiteren Steviaglycosiden und hat die 300-fache Süßkraft von Zucker. Trotz der extremen Süßkraft ist es nicht kariogen und auch für Diabetiker geeignet.

Steviaglycoside sind seit dem 2. Dezember 2011 als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Doch im Vorfeld wurden umfangreiche Test durchgeführt. Heute kann man bestätigen, dass Stevia weder Genotoxizität aufweist noch eine krebserregende Wirkung hat. Weiterhin wurden keine negativen Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit und die Fortpflangszungsorgane des Menschen festgestellt.

Geschichte der Stevia-Pflanze

Steviablätter werden bereits seit weit über 500 Jahren für die Zubereitung von Speisen und auch als Heilmittel eingesetzt. Sie kommt ursprünglich aus Südamerika und findet dort tägliche Verwendung. Zuerst wurde Stevia zur Süßung von Tees und Getränken eingesetzt. In Paraguay wird Stevia als Süßstoff und auch als natürliches Heilmittel gegen Magenschmerzen eingesetzt. In Japan und den USA wird Stevia bereits erfolgreich verkauft und durch die Bevölkerung konsumiert. Weiterhin wird das süße Kraut in Thailand und Israel ebenfalls vermarktet.

Konsumierung von Stevia

Auch wenn das häufig so beworben wird, ist ein vollständiger Austausch von Zucker noch nicht möglich. Die tägliche Höchstdosierung liegt bei vier Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Diese Menge sollte auch nicht überschritten werden, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Stevia hat einen leichten bitteren Nachgeschmack und soll daher in Limonaden, Marmeladen, Joghurts, Schokolade und Kaugummies verwendet werden. Durch die geschickte Marketingstrategie der Lebensmittelindustrie wird ein riesiger Markt geschaffen, der viele, besonders Diabetiker oder Diät-machende Menschen, anlockt.

Stevia löst keinen Hunger aus und hilft beim Abnehmen

Da Stevia, wie andere Süßstoffe auch, keinen Hunger auslöst und keine Kalorien hat, kann es zur Abnahme verwendet werden.  Nur die Verwendung von Stevia reicht allerdings nicht aus, um erfolgreich abzunehmen, denn die sportliche Bewegung als auch die Ernährungsumstellung ist trotzdem erforderlich. Weiterhin hat Stevia keinen Einfluss auf den Blutzucker- und Insulinspiegel des Menschen und ist daher Optimal für Diabetiker.

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Paracetamol und Aspirin bergen erhebliche Gesundheitsrisiken

Jan29
2012
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Die beiden Schmerzmittel Paracetamol und Aspirin sind schon seit vielen Jahren bekannt und sind auch in fast jedem Haushalt zu finden. Die Schmerzmittel Paracetamol und Aspirin sind frei und preiswert in den Apotheken zu erwerben und werden häufig bei Rücken-, Kopf- oder Zahnschmerzen eingenommen. Etwa vier Millionen Deutsche greifen im Jahr zu Paracetamol oder Aspirin. Dadurch dass diese Tabletten immer im Haushalt sind, werden sie gerne bei dem kleinsten Anzeichen von Schmerzen eingenommen, da diese bequem einzunehmen sind und schnell wirken. Durch das Bild der Medikamente in der Gesellschaft, werden diese nicht mehr als Arzneimittel wahrgenommen und angesehen, denn sie gehören ja schließlich zum Leben dazu. Die Einnahme erfolgt allerdings oftmals nachlässig und sorglos, nicht selten werden die Schmerzmittel einfach eigenmächtig überdosiert eingenommen, was ungeahnte Folgen mit sich bringen kann.

Fachleute warnen vor diesen Medikamenten

paracetamol

Quelle: blogtok.de

Fachleute warnen vor diesen schier harmlosen Medikamenten, da sie schwere gesundheitliche Folgen mit sich bringen können. Das Medikament Paracetamol würde heute nicht mehr zugelassen werden, da es auch schon bei der angegebenen Höchstdosierung von vier Gramm bereits zu hoch dosiert ist und somit schwere Leberschäden verursachen kann. Verdoppelt nun der Nutzer die Dosis, kann dieses zu Leberversagen führen. Bereits eine geringe Überdosierung kann im schlimmsten Fall zu einem äußerst qualvollen Tod führen, der sich über mehrere Tage erstrecken kann. Fachleute fordern, dass Paracetamol aus den Apotheken verschwindet oder mindestens nur noch mit Rezept erhalten werden kann.

Der Blutverdünner Aspirin kann verheerende Folgen haben

aspirin

Quelle: staudeintern.de

Aspirin ist der Klassiker unter den Schmerzmitteln, der  frei in der Apotheke erworben werden kann. Die Menschen greifen häufig zu Aspirin, da dieses ebenfalls ein altes Mittel gegen Schmerzen ist und eine lange Erfahrungstradition besteht. Der risikobehaftete Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) hat nur eine kurze Wirkung gegen Schmerzen, sorgt aber für eine lang andauernde Blutverdünnung auch noch Tage nach der Einnahme. Dadurch dass Aspirin das Blut verdünnt, können Wunden wieder anfangen zu bluten. Die Einnahme von Aspirin kann Operationen oder sogar Notoperationen unmöglich machen, denn ein unnötiges Blutungsrisiko besteht.

Kombipräparate sind ebenfalls gefährlich

Die Fachleute warnen vor den doch so positiv angepriesenen Kombipräparaten, die eine Kombination aus beiden Wirkstoffen enthält. Diese Kombination verstärkt nicht die positiven Auswirkungen, verstärken aber die schädlichen Nebenwirkungen erheblich.

Trotz Gefahr kein Verbot?

Vermutlich werden die Schmerzmittel Paracetamol und Aspirin nicht verboten, da eine lange überlieferte Tradition besteht und sie bereits lange Zeit frei verkäuflich sind. Hinzu kommt, dass bisher  noch keine genauen Analysen durchgeführt wurden und durch die Patentfreiheit die Kosten für weitere wissenschaftliche Kosten gescheut werden.

Ibuprofen und Diclofenac als Alternative bei Schmerzen

Wenn die Schmerzen doch unerträglich werden und die Einnahme von Schmerzmitteln erfordert, sollte laut Aussagen der Fachleute auf Medikamente wie Ibuprofen oder Diclofenac zurückgreifen. Hierbei handelt es sich um neue Medikamente, die in den vergangenen 30 Jahren gründlich und umfangreich erforscht wurden. Sie werden besser vertragen und schneller vom Körper wieder ausgeschieden.

Fazit: Schmerzmittel sind keine Lutschbonbons

Grundsätzlich gilt, dass es sich bei Schmerzmitteln um Arzneimittel handelt, die ebenfalls gesundheitsschädliche Folgen haben können. Die Dosierung ist unbedingt zu beachten, denn werden diese Medikamente zu lange zu hoch dosiert eingenommen, können sie gefährliche Schlaganfälle, Bluthochdruck und auch Magenblutungen verursachen.

Schmerzmittel können eingenommen werden, wenn man den folgenden Ausspruch beachtet:

„So wenig und so selten wie möglich, für kurze Zeit mit der richtigen Dosierung“

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E-Zigaretten Verkaufsverbot – Niederschlag für den Verkaufsboom

Jan22
2012
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e-zigarette mit anschlusskabel

Quelle: Gisela Peter/ pixelio.de

Das Konzept für eine elektronische Zigarette wurde bereits im Jahr 1953 patentiert. Herbert A. Gilbert wollte eine Alternative zur gesundheitsschädlichen herkömmlichen Zigarette schaffen, die rauch- und tabakfrei ist. Diese Idee von damals wurde allerdings nie umgesetzt. 2003 wurde die heutigen E-Zigaretten erfunden und im Jahr 2004 wurde sie in China auf den Markt gebracht. Der Export der E-Zigaretten und somit der Boom begann 2005/ 2006.

Das Funktionsprinzip der E-Zigarette

Die E-Zigarette besteht aus einem Akku und einem elektrischen Vernebler, mit dem die Flüssigmischung (Liquids) verdampft und durch den User inhaliert wird. Es wird kein Tabak und somit auch kein Teer geraucht. Die Liquids können mit oder ohne Nikotin erhalten werden und man bekommt sie auch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, wie Schokolade oder Caramel. Allerdings enthalten diese Liquids auch Lösungsmittel wie Prophylenglycol, was auch in Frostschutzmitteln zu finden ist.

Gesundheitliche Risiken

Die E-Zigarette boomte wie kein anderes Genussmittel auf dem deutschen Markt und der Konsum stieg bedrohlich an, obwohl die gesundheitlichen Risiken nicht eindeutig geklärt sind. Die „gesunde Alternative“ entpuppte sich als ebenfalls gesundheitsschädlich, allerdings ist das gesamte Ausmaß der gesundheitlichen Schäden und Nebenwirkungen bislang noch nicht bekannt. Weiterhin sind in den Liquiden unterschiedliche Nikotinmengen enthalten, und man darf nicht vergessen, dass Nikotin ein Nervengift und ein Suchtmittel ist. Eine aktuelle Studie hat belegt, dass sich bereits bei fünf-minütiger Inhalation die Atemwege auffällig verengen.

Verkaufsverbote in den Bundesländern

Aufgrund der ungeklärten Risiken und gesundheitlichen Schäden wurde der Verkauf der elektronischen Zigarette bereits in den Bundesländern Bayern, Nordrhein-Westfalen und Bremen gänzlich verboten. Und die anderen Bundesländer tendieren aufgrund der lauten Warnungen ebenfalls in die Richtung des Totalverbotes.

Internationale Verkaufsverbote

Nicht nur innerhalb Deutschlands bestehen Verkaufsverbote, denn auch in Ländern wie Norwegen, der Türkei, der Schweiz und in China, von wo der Export 2005/ 2006 ursprünglich startete, sind die E-Zigaretten bereits verboten. In Dänemark, Kanada und Österreich bestehen strikte Regulierungen.

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